Über uns

NEOS-Musikstiftung

Die NEOS-Musikstiftung stellt sich vor

E-Musik ist eine Kunst der Grenzenlosigkeit, der Eternita, eine Sprache des Weltbewohners und Citoyens. Ohne äußeres Maß, ist sie die Katharsis der Utopie des Immerwährenden und Nichtvergänglichen. Dies vor dem Vergessen zu bewahren, ist eine zentrale gemeinnützige Aufgabe der Stiftung.

 

Die Stiftung soll die (zeitgenössische) Musik fördern, den musikalischen und geistigen Nachlass des Stiftungsgründers und möglicher anderer Künstler wahren, pflegen und fördern. Sie fühlt sich, als soziokulturell sensible Einrichtung, wichtigen Komponisten in Außenseiterpositionen sehr verbunden und es ist ihr ein besonderes Anliegen, diese Künstlerinnen und Künstler mehr zur Geltung zu bringen – Künstler, die in der hochkulturellen Öffentlichkeit zu Unrecht nur wenig wahrgenommen werden. Gerade solche Komponisten will die NEOS-Musikstiftung fördern.

Ein weiterer möglicher Schwerpunkt ist die jüdische Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Konzerte und Symposien können in diesem Sinne beitragen. Die Stiftung soll den Werken zu Unrecht Vergessener oder Ausgegrenzter, darunter auch lebenden Komponisten, ein nachhaltiges Podium bieten und diesen so ihre verdiente Aufmerksamkeit sichern. Letzteres war Zeit Lebens eine der hauptsächlichen Intentionen des Stiftungsgründers in seiner Programmarbeit im Musik- und Konzertbereich.

Autonomie der Kunst

Die NEOS Musikstiftung sieht in der Autonomie der Kunst einen Eigenwert, der und dem sie sich in ihrer Arbeit verpflichtet fühlt.

Der geistige Nachlass des Komponisten, Musikwissenschaftlers und Dirigenten Ernst Helmuth Flammer soll nicht allein archivarisch bewahrt, sondern durch die Förderung von Konzerten, Symposien und wissenschaftlich-editorischen Arbeiten am Leben erhalten werden.

Ferner sollen auch Nachlässe von anderen Musikautoren archiviert, sowohl wissenschaftlich-editorisch und durch Konzerte und Symposien gefördert werden. Diese können, nach einem Entscheid der Stiftungsgremien, vorbehaltlich der Finanzkraft der Musikstiftung, in die Stiftung aufgenommen werden.

Weiter ist es eine Absicht des Stiftungsgründers, sowohl das im Dritten Reich verfemte, aber auch das heutige jüdische Musikschaffen, sofern es qualitativ (und auch von seinem künstlerischen Potential her der Förderung bedarf und nicht schon im Musikleben durchgesetzt ist), etwa von Komponisten wie Gideon Klein und Viktor Ullmann (stellvertretend für Andere genannt) zu fördern. Dieser Stiftungszweck drückt die Sühne für das in Deutschland, in dessen Gesellschaft und unserer Familie Geschehene aus.

Absicht der Stiftung ist es darüber hinaus, ästhetisch wertvolle Außenseiterpositionen gezielt und damit bevorzugt zu fördern.

Die Stiftung nimmt für große Vorhaben, die sie nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann, gerne zweckgebundene Spenden entgegen. Diese Vorhaben werden jeweils an entsprechender Stelle dieses Internetauftritts vorgestellt.

Die Stiftung ist gemeinnützig und ist somit zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen berechtigt.